08.09.2019

Sauerteig-Crêpes

Manchmal bleibt mir nach dem Auffrischen einfach zu viel Sauerteig übrig, um ihn zurück in sein Glas in den Kühlschrank zu verfrachten. Von allen Verwendungsmöglichkeiten für diesen willkommenen Rest, ist mir diese die Liebste. (Wobei man natürlich nicht darauf warten, bis mal etwas vom Sauerteig übrig bleibt: Es lohnt sich auch, ihn ganz allein für diese Crêpes zu füttern.) Der Teig lässt sich toll verarbeiten und die Konsistenz der Crêpes ist einfach perfekt. Sie schmecken ganz zart säuerlich und eignen sich für süße oder herzhafte Beläge. Ich mag sie gerne süß, zum Beispiel mit Konfitüre, Kokos-Pandan-Aufstrich oder Kompott.




Zutaten für 10-12 Stück

300 g Sauerteigansatz (Anstellgut)
3 Eier
50 ml Milch
30 g Butter
2 TL Zucker
1/2 TL Salz
Butterschmalz oder Öl zum Ausbacken

Zubereitung

Die Butter schmelzen. Zusammen mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Ein wenig Butterschmalz oder Öl in eine Pfanne geben und bei mittlerer Temperatur erhitzen. Mit einem Pfannenwender verstreichen, sodass der gesamte Pfannenboden eingefettet ist. Eine Kelle vom Teig in die Pfanne geben. Die Pfanne sofort anheben und schwenken, sodass der Teig sich gleichmäßig verteilt. Den Crêpe braten, bis die Oberfläche nicht mehr flüssig ist. Dann wenden und ausbacken, bis die andere Seite zart gebräunt ist.



Vor einem Jahr: Italienisches Hartweizenbrot mit Lievito Madre
Vor zwei Jahren: Risotto mit geschmorten Tomaten und Basilikum
Vor drei Jahren: Matcha-Eis
Vor vier Jahren: Geröstetes Paprika-Carpaccio mit Mango-Rosmarin-Salsa
Vor fünf Jahren: Knuspriges Wurzelbrot
Vor sechs Jahren: Pulled Pork Sandwich
Vor sieben Jahren: Nudeln mit Kürbissauce


22.08.2019

Nougat-Eis mit gerösteten Haselnüssen und Zartbitterschokolade

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen im Sommer: Eis zubereiten. Ich habe fast immer zwei, drei Geschmacksrichtungen im Tiefkühlfach zur Auswahl und wenn ich kein Platzproblem bekäme, wären es sicher noch viel mehr. Dieses Nougat-Eis schmeckt besonders gut, weil die Haselnüsse geröstet werden und dadurch noch aromatischer schmecken. Die Zartbitterschokolade unterstreicht den Geschmack und wer es noch schokoladiger mag, kann am Schluss auch noch gehackte Schokostückchen in die Eismasse geben.




Zutaten

100 g Haselnüsse
300 ml Vollmilch
250 ml Sahne
125 g Zucker
80 g Zartbitterschokolade
3 Eigelbe

Zubereitung

Die Haselnüsse bei mittlerer Hitze in einer Pfanne anrösten, bis sie dunkler werden und anfangen gut zu duften. Etwas abkühlen lassen und anschließend die Häute entfernen. Das geht am besten, indem man die Nüsse in ein Geschirrtuch gibt und aneinander reibt.

Die gerösteten Haselnüsse in der Milch erwärmen, bis die Milch beinahe kocht. Danach vom Herd nehmen und ziehen lassen. In der Zwischenzeit Eigelbe, Sahne und Zucker in einen Topf geben und verrühren. Die Mischung nun langsam erhitzen. Dabei immer wieder mit dem Schneebesen aufschlagen und aufpassen, dass die Mischung vor allem am Topfboden nicht so heiß wird, dass die Eier stocken. Vom Herd nehmen, sobald die Konsistenz cremig wird und der von Vanillesauce ähnelt. Die Zartbitterschokolade in Stücke hacken und verrühren, bis sie komplett geschmolzen ist.

Die Haselnüsse in der Milch sehr sorgfältig und fein pürieren. Am besten geht das mit einem Hochleistungsmixer, aber ein Pürierstab funktioniert auch. Optional: Die Haselnussmilch durch ein Sieb streichen, sodass nur noch die kleinsten Stückchen übrig bleiben. (Die Haselnusspaste aus dem Sieb wird natürlich nicht weggeworfen! Ich mische sie mir gerne unter Joghurt.)

Die Haselnussmilch zur Creme in den Topf geben und verrühren. Für mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen. Die Eismasse noch einmal gut verrühren und dann entsprechend der Anleitung in der Eismaschine zubereiten. Anschließend in einen Aufbewahrungsbehälter füllen und vor dem Servieren noch zwei Stunden im Tiefkühlfach anfrieren lassen. Falls das Eis längere Zeit im Tiefkühlfach aufbewahrt wird, sollte man es vor dem Servieren etwa 15 Minuten lang bei Zimmertemperatur antauen lassen.

Das Nougat-Eis schmeckt übrigens auch lecker als Eis am Stiel!



Vor einem Jahr: Gurkensalat mit Minze, Chili, Sesam und Sojasauce
Vor zwei Jahren: Japanischer Reiseintopf mit Schnittknoblauch und Ei
Vor drei Jahren: Salat mit grünen Bohnen, Zuckerschoten, Edamame und Sesam
Vor vier Jahren: Hefeschnecken mit Erdbeeren und Limettenguss
Vor fünf Jahren: Orangen-Joghurt-Kuchen mit Crème fraîche-Topping
Vor sechs Jahren: Pancakes mit Quark und Haferflocken
Vor sieben Jahren: Focaccia mit Rosmarin/Caponata/Zucchini
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