16.04.2015

Schwarzer Reissalat mit Edamame, Linsen und gerösteten Chashews

Der nussige Geschmack vom schwarzen Reis*, ein frisches Dressing mit Limettensaft und scharfe Cashews - verschiedenen Aromen, die in diesem Reissalat unheimlich gut miteinander harmonieren! Die Zubereitung erfordert viele kleine Arbeitsschritte, von denen sich aber jeder einzelne lohnt. Der Salat überzeugt nicht nur als Beilage, etwa zu einer asiatischen Hühnerpfanne oder Gegrilltem aller Art, sondern funktioniert auch allein ein leckeres und sättigendes Hauptgericht.

Schwarzer Reissalat mit Edamame, Linsen und gerösteten Chashews
Schwarzer Reissalat mit Edamame, Linsen und gerösteten Chashews

Zutaten

Für den Salat:
100 g schwarzer Reis
100 g Edamame (frisch oder tiefgekühlt)
50 g rote Linsen
1 Bund Frühlingszwiebeln
Salz

Für das Dressing:
1 Limette
4 EL Walnussöl
1 EL Honig
2 Chilis
Salz

Für die Cashews:
100 g Cashewkerne
1 EL Honig
1/2 TL Salz
1/4 TL Cayennepfeffer

Zubereitung

Zunächst den Reis vorbereiten. Den Reis dafür in ein Sieb geben und gründlich mit kaltem Wasser durchspülen. In einen Topf oder Reiskocher geben und mit der 2,5-fachen Menge Wasser sowie etwas Salz aufkochen. Die Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel für etwa 40 Minuten garen lassen. In der Zwischenzeit können die restlichen Zutaten vorbereitet werden.

Für das Dressing Limettensaft, Walnussöl, Honig, die gemörserten Chilis sowie etwas Salz mischen.

Nun einen weiteren Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen und die roten Linsen darin für etwa zehn Minuten kochen. Kurz vor Ablauf der Zeit die Edamame dazugeben und kurz mitgaren. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Reis sobald er gar vom Herd nehmen und für etwa zehn Minuten bei offenem Deckel abkühlen lassen. Reis, Linsen, Edamame und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben, mit dem Dressing vermischen.

Für die Cashews, den Ofen auf 180°C vorheizen. Honig, Salz und Cayennepfeffer verrühren und über die Cashewkerne gießen. Gut umrühren bis alle Kerne mit der Honigmarinade bedeckt sind. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und für etwa zehn Minuten backen bis sie knusprig sind. Die Nüsse erst kurz vor dem Servieren über den Salat streuen.

Schwarzer Reissalat mit Edamame, Linsen und gerösteten Chashews

*Der Reis wurde mir kostenlos von Reishunger zur Verfügung gestellt.

Vor einem Jahr: Tajine mit Rindfleisch, Mandeln und Datteln
Vor zwei Jahren: Cranberry-Scones mit weißer Schokolade
Vor drei Jahren: Tomaten-Risotto mit Tomatensaft und Basilikum

12.04.2015

Kefta Tajine mit Hackbällchen in Tomatensauce & Buchtipp

Kefta Tajine ist die marokkanische Variante von Hackbällchen in Tomatensauce. Man kann sie mit oder ohne Eier zubereiten, wobei sie mit Eiern nicht nur sättigender, sondern meiner Meinung nach auch noch leckerer ist. Am besten schmeckt die Tajine mit frischem Pitabrot, das man in die würzige Tomatensauce tunken kann.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Zu Gast in Marokko" von Rob und Sophia Palmer und ich kann es ohne Einschränkung weiterempfehlen. Es ist das Tagebuch einer kulinarischen Reise, die beide Autoren quer durch Marokko geführt hat und aus der unzählige wunderschöne Fotos und Rezepte hervorgegangen sind. Es macht wirklich Spaß der Reiseroute von der Küste bis zum Landesinneren quer durch das Buch zu folgen: Sie beginnt und endet in Marrakesch, die einzelnen Stationen bilden gleichzeitig die Gliederung. So spiegeln sich in den einzelnen Kapiteln auch die regionalen Unterschiede der marokkanischen Küche wider, wie zum Beispiel die Küste mit ihren zahlreichen Fischgerichten. Und es zeigt sich: die marokkanische Küche ist unheimlich vielfältig und neben Klassikern wie Tajine, Couscous und Minztee finden sich im Buch auch Rezepte für Kürbismarmelade, Pastete mit einer Hühnchen-Mandel-Füllung oder Spinat-Zitronen-Salat. Vieles davon lässt sich noch dazu ohne großen Aufwand zubereiten - vorausgesetzt, ein kleiner Grundstock an Gewürzen ist vorhanden. Insgesamt ein wunderbares Buch, in dem sowohl die Rezepte als auch die Gestaltung eine ganz besondere Qualität haben! "Zu Gast in Marokko" wurde mir als Rezensionsexemplar vom Callwey Verlag zur Verfügung gestellt.

Tajine mit Hackbällchen in Tomatensauce
Tajine mit Hackbällchen in Tomatensauce
Tajine mit Hackbällchen in Tomatensauce

Zutaten für 4 Portionen

Für die Hackbällchen:
500 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
Pfeffer, Salz, Olivenöl

Für die Tomatensauce:
800 g Tomaten (frisch oder aus der Dose)
2 Knoblauchzehen
1 EL edelsüßes Paprikapulver
1 TL Kreuzkümmel
2-4 Eier
1 Bund glatte Petersilie
1 Bund Koriander (optional)
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit etwas Pfeffer und Salz zum Hackfleisch geben. Gut mischen und kleine Bällchen daraus formen. Einen großzügigen Schuss Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hackbällchen in zwei Portionen darin anbraten bis sie von allen Seiten gebräunt sind. Die Hackbällchen aus der Pfanne nehmen und zunächst beiseitestellen.

Die Tomaten klein hacken in die selbe Pfanne geben, in der die Hackbällchen gebraten wurden - durch den Bratensaft wird die Sauce noch aromatischer. Paprikapulver, Kreuzkümmel sowie die gepressten Knoblauchzehen hinzugeben. Mit Pfeffer, Salz sowie etwas Zucker abschmecken und für etwa zehn Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Hackbällchen dazugeben und unterrühren. Die Eier ebenfalls in die Pfanne schlagen und für etwa fünf Minuten garen bis das Eiweiß gestockt ist. Sofort mit der Petersilie (und dem Koriander) bestreuen und servieren. Nach Möglichkeit nicht länger köcheln lassen als nötig, damit die Hackbällchen nicht austrocknen und das Ei nicht hart wird.

Tajine mit Hackbällchen in Tomatensauce

Vor einem Jahr: Tajine mit Rindfleisch, Mandeln und Datteln
Vor zwei Jahren: Dip aus weißen Bohnen, Knoblauch und Basilikum
Vor drei Jahren: Braided Lemon Bread [gefüllter Hefezopf]

10.04.2015

Marokkanisches Pitabrot aus der Pfanne

Das Rezept für diese Pitabrote stammt aus dem Buch Zu Gast in Marokko*und ist wirklich zu empfehlen, denn durch das Ausbacken in der Pfanne haben die kleinen Brotfladen eine herrlich saftige Konsistenz. Dabei eignen sie sich übrigens nicht nur als Beilage zu herzhaften Gerichten wie zum Beispiel Tajine, laut Origialrezept werden sie in Marokko auch gerne mit Marmelade zum Frühstück serviert.

Marokkanisches Pita-Brot aus der Pfanne
Marokkanisches Pita-Brot aus der Pfanne

Zutaten für 5 Stück

200 g Mehl
100 g Hartweizengrieß
165 ml Wasser
15 g frische Hefe
1 EL Zucker
1 TL Salz
Rapsöl (oder anderes neutrales Öl)

Zubereitung

Mehl, Hartweizengrieß, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zu den restlichen Zutaten gießen. Zu einem weichen, geschmeidigen Teig verkneten und abgedeckt für mindestens eine Stunde gehen lassen.

Den Teig sobald er sein Volumen merklich vergrößert hat, in fünf Teile teilen und auf einer bemehlten Fläche zu Fladen formen. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Fladen jeweils wenige Minuten von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Noch warm servieren.

Marokkanisches Pita-Brot aus der Pfanne

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Vor einem Jahr: Tajine mit Rindfleisch, Mandeln und Datteln
Vor zwei Jahren: Dip aus weißen Bohnen, Knoblauch und Basilikum
Vor drei Jahren: Lemon Curd [Zitronencreme]