12.09.2020

Tarte mit einer Füllung aus Pistazien, Marzipan und Himbeeren

Eine feine Tarte ist das! Der zarte Mürbeteig wird nacheinander mit Lagen aus Marzipan, frischen Himbeeren und einer köstlichen Pistaziencreme gefüllt. Für letztere werden die Pistazien vorab angeröstet, wodurch die Tarte ein intensives Aroma erhält.




Zutaten für eine rechteckige Tarteform

Für den Teig:
150 g Mehl
75 g Butter
25 g Zucker
1/4 TL Salz
2-4 EL Wasser

Für die Füllung:
250 g Himbeeren
150 g Marzipan
100 g Pistazienkerne
50 g Mandeln
80 g Zucker
30 g Butter
2 Eier

Zubereitung

Zunächst den Teig vorbereiten. Dafür alle Zutaten bis auf das Wasser in eine Schüssel geben. Die Butter mit den Fingern in die trockenen Zutaten einarbeiten, bis alles fein bröselig ist. Das geht übrigens auch sehr gut, indem man alle Zutaten in einen Zerkleinerer gibt und mehrfach mit der Pulse-Taste durchmixt. Zum Schluss gerade so viel vom kalten Wasser dazugeben, dass sich aus dem Teig eine Kugel formen lässt. In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung Pistazien und Mandeln ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie leicht gebräunt sind und intensiv duften. Abkühlen lassen und dann fein mahlen. Zusammen mit dem Zucker, der weichen Butter und den Eiern mit dem Mixer aufschlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Das Marzipan ausrollen, sodass es in den Boden der Tarteform passt. Falls es klebt, kann man das Marzipan zum Ausrollen mit etwas Puderzucker bestäuben. Ein paar Himbeeren zum dekorieren beiseite legen, den Rest mit einer Gabel zerdrücken.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche dünn ausrollen. Die eingefettete Tarteform damit auslegen, sodass etwas vom Teig über den Rand hängt. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Für 15 Minuten vorbacken, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Die überstehenden Ränder sofort mit einem Messer abschneiden. Anschließend das ausgerollte Marzipan hineinlegen und die zerdrückten Himbeeren darauf verteilen. Zum Schluss die Pistaziencreme darüber verstreichen und mit den übrigen Himbeeren dekorieren. Für etwa 25 Minuten backen, bis die Tarte etwas Farbe angenommen hat und die Pistaziencreme sich leicht nach oben wölbt.



Vor einem Jahr: Sauerteig-Crêpes
Vor zwei Jahren: Italienisches Hartweizenbrot mit Lievito Madre
Vor drei Jahren: Chinesisches Chiliöl mit Szechuanpfeffer, Sternanis und Zimt
Vor vier Jahren: Reissalat mit Hähnchenbrust, Sellerie, Kräutern und Haselnüssen
Vor fünf Jahren: Feigen-Crumble mit Walnuss-Zimt-Streuseln
Vor sechs Jahren: Confiture d'oignons
Vor sieben Jahren: Zitronen-Zucchini-Kuchen mit Rosmarin
Vor acht Jahren: Flammkuchen mit karamellisierten Zwiebeln, Ziegenkäse und Thymian

31.08.2020

Auberginencurry mit Crème fraîche, Paneer und Cashews & Buchtipp

Goldgelb, cremig und köstlich ist dieses Curry. Was mir daran am besten gefällt, sind die Auberginen: Angebraten entfalten sie ihr volles Aroma und mit ihrer zarten Konsistenz bilden sie eine perfekte Basis für dieses Gericht. Zusammen mit Paneer, Cashews und einer kräftigen Gewürzpaste wird daraus ein Curry, das ich über das ganze Jahr hinweg gerne koche.




Dabei stammt das Rezept aus Nigel Slaters "Greenfeast", in dem er seinen Fokus ausdrücklich auf den Frühling und Sommer legt. Dass ich ein Fan von Nigel Slater bin, ist kein Geheimnis und deshalb überrascht es kaum, dass mir auch sein neuestes in Deutschland erschienenes Werk ausgesprochen gut gefällt. Er erzählt, er kocht, er schwelgt und er teilt seine Gedanken zu den verwendeten Zutaten. Die meisten davon schmecken tatsächlich am besten im Frühling oder Sommer, nämlich dann, wenn das jeweilige Gemüse oder Obst auch Saison hat. Mit kleinen Abwandlungen kann man vieles jedoch auch im Rest des Jahres kochen, wie das Auberginencurry in diesem Post. Slater schreibt, dass Pilze auch sehr gut darin schmecken - und mit seiner geliebten Crème double, die im Originalrezept Verwendung findet, ist es auch etwas für die ersten kälteren Herbsttage. Greenfeast ist eine Dokumentation von allem, was Slater selbst isst, sein kulinarisches Tagebuch. Deshalb sind die Rezepte meistens schlicht, nahrhaft und alltagstauglich. Aber auch: aromatisch, kreativ und gut zum Teilen, wenn man Gäste hat. Da wären zum Beispiel die knusprigen Süßkartoffelfrikadellen mit einer fruchtigen Tomatensauce, eine Gemüselasagne, bei der die Nudelplatten durch Kohl und Mangold ersetzt werden, oder ein frischer Käsekuchen mit Gurke und Basilikum. Lecker! Die Rezepte sind übrigens fast immer vegetarisch oder lassen sich ganz einfach zu solchen machen. "Greenfest" wurde mir vom Dumont Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.



Zutaten

2 Auberginen
200 g Paneer
100 g Cashewkerne
250 g Crème fraîche
2 Knoblauchzehen
20 g frischer Ingwer
2 TL gemahlene Kurkuma
2 TL Garam Masala
2 TL Koriandersamen
2 TL Kreuzkümmel
6 Kardamomkapseln
1 TL Chilipulver
Öl zum Braten
Salz

Außerdem:
150 g Joghurt
1 Handvoll frischer Koriander

Zubereitung

Als erstes wird die Gewürzmischung vorbereitet. Dafür Knoblauchzehen, Ingwer, Kurkuma, Garam Masala, Koriandersamen, Kreuzkümmel, die Samen aus den Kardamomkapseln sowie das Chilipulver mit einer Küchenmaschine oder in einem Mörser zu einer Paste zerkleinern.

Die Aubergine in Würfel schneiden und den Paneer in Stücke zupfen. Den Boden einer großen Pfanne mit Öl bedecken. Die Auberginenwürfel darin anbraten, bis sie goldbraun und weich sind. Dann den Paneer und die Cashewkerne dazugeben und anbraten, bis beides leicht gebräunt ist. Anschließend die Gewürzpaste unterrühren und für ein paar Minuten mitbraten. Dabei immer wieder umrühren, damit sie nicht am Boden festbrennt. Zum Schluss die Crème fraîche unterrühren und das Curry mit etwas Salz abschmecken. Zum Servieren den Joghurt und die Korianderblätter darauf verteilen.



Vor einem Jahr: Nougat-Eis mit gerösteten Haselnüssen und Zartbitterschokolade
Vor zwei Jahren: Gurkensalat mit Minze, Chili, Sesam und Sojasauce
Vor drei Jahren: Gebackener Lachs mit Honig-Senf-Marinade und grünen Bohnen
Vor vier Jahren: Salat mit grünen Bohnen, Zuckerschoten, Edamame und Sesam
Vor fünf Jahren: Kichererbsen-Edamame-Salat mit Gorgonzola und Haselnüssen
Vor sechs Jahren: Minestrone mit viel Gemüse
Vor sieben Jahren: Suppe aus ofengerösteten Tomaten
Vor acht Jahren: Brioche au sucre
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