23.06.2016

Gesalzenes Karamell-Sahne-Eis mit der Springlane Eismaschine Emma*

Cremiges Sahneeis, viel Karamell und ein bisschen Salz - ich habe mein Lieblingsrezept für den Sommer gefunden! Die Eismasse selbst schmeckt nur zart nach Karamell, dafür wird sie vor dem Einfrieren noch einmal mit Karamellsauce übergossen. Das Ergebnis sieht nicht nur köstlich aus, sondern schmeckt auch genauso.

Gesalzenes Karamell-Sahne-Eis mit Karamellsauce

Außerdem habe ich eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Eis selber zu machen ist ein Aufwand, der sich in jeder Hinsicht lohnt. Und obgleich eine Eismaschine dafür keine Voraussetzung ist, macht sie die Sache doch erheblich einfacher! In diesem Fall stand mir die Eismaschine Emma* von Springlane* mit ihren 150 Watt und einem Gefrierbereich von bis zu -35°C helfend zur Seite. Das Prinzip ist ganz einfach: Man füllt maximal einen Liter der vorbereiteten Eismasse in den Behälter, drückt auf Start und wartet dann 30 bis 60 Minuten, um im Anschluss cremiges Eis darin vorzufinden. Dank des Kompressors geht das auch ohne Vorkühlen des Behälters und im Gegensatz zur Eiszubereitung ohne Maschine, muss man das Rühren nicht selbst übernehmen. Dabei sorgt gerade das Rühren für den entscheidenen Unterschied: Es verhindert, dass sich große Kristalle bilden, wodurch das Eis besonders zart und cremig wird. Aber was neben der Konsistenz am meisten zählt, ist natürlich der Geschmack. Und der hat mich nicht nur bei diesem Karamelleis mit der klassischen Grundlage aus Sahne und Ei überzeugt, sondern auch bei allen weiteren Versuchen. Dazu gehören unter anderem Eis auf Joghurtbasis (Heidelbeeren & Sahnejoghurt), Fior di Latte (Milcheis, Orange & Sesamkrokant), Frischkäse mit gezuckerter Kondensmilch (Frozen Key Lime Pies)... mit der Aufzählung könnte ich jetzt noch eine Weile weitermachen, denn die Eismaschine stand seit ihrem Einzug kaum noch still. Damit hat sich schon jetzt meine Befürchtung, die Eismaschine würde nach der Anfangszeit die meiste Zeit ungenutzt rumstehen, nicht bewahrheitet. Dafür macht das Ausprobieren neuer Kombinationen einfach viel zu viel Spaß und nichts geht über die erste Kostprobe im Anschluss. Ich freue mich jedenfalls schon auf einen langen Sommer!

Übrigens: Bis zum 7. Juli 2016 gibt es mit dem Gutscheincode EISLIEBEBERLINERKÜCHE 20 Euro Rabatt auf die Eismaschine Emma! Dort im Shop findet man auch gleich das passende Werkzeug* für schön geformte Eiskugeln.

Gesalzenes Karamell-Sahne-Eis mit Karamellsauce
Gesalzenes Karamell-Sahne-Eis mit Karamellsauce
Gesalzenes Karamell-Sahne-Eis mit Karamellsauce

Zutaten

Für die Karamellsauce:
150 g Zucker
200 ml Sahne
2 EL Butter
1/4 TL Salz

Für das Eis:
300 ml Sahne
200 ml Vollmilch
120 g Karamellsauce
3 Eigelbe
1 Vanilleschote

Zubereitung

Zunächst die Karamellsauce vorbereiten. Dafür den Zucker in einen Topf oder eine Pfanne geben und vorsichtig bei mittlerer Hitze schmelzen. Dabei nicht aus den Augen lassen, da der Zucker sehr leicht verbrennt, sobald er geschmolzen ist. Butter und Salz dazugeben und unterrühren. Anschließend die Sahne in mehreren Schritten dazugeben und jeweils unterrühren. Es kann sein, dass das Karamell durch die Temperaturschwankung für einen Moment hart wird, dann kann man ggf. die Hitze etwas erhöhen, bis es wieder geschmolzen ist.

Anschließend die Eismasse zubereiten. Dafür Sahne, Milch, 120 Gramm der Karamellsauce und die Eigelbe in einen Topf geben und verrühren. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Schote und Mark zur Sahnemischung geben. Die Mischung nun vorsichtig bei mittlerer Temperatur erhitzen. Dabei ständig mit dem Schneebesen aufschlagen und sofort vom Herd nehmen, sobald die Flüssigkeit etwas eindickt. Sie sollte die Konsistenz von nicht allzu fester Vanillesauce haben. Für mehrere Stunden - am besten über Nacht - im Kühlschrank abkühlen lassen.

Die Vanilleschote herausholen und die Flüssigkeit entsprechend der Anleitung in der Eismaschine zubereiten (das funktioniert natürlich auch in einer Eismaschine ohne Kompressor). Bei diesem Rezept dauert es mit der Emma etwa 45 Minuten, bis das Eis die richtige Konsistenz hat. Die Eismasse im Anschluss schichtweise im Wechsel mit etwas Karamellsauce in einen Aufbewahrungsbehälter füllen und vor dem Servieren noch 2 Stunden im Tiefkühlfach anfrieren lassen.

Ist das Eis nach längerer Zeit im Tiefkühlfach zu hart, um es zu portionieren, kann man es vor dem Servieren etwa 15 Minuten lang bei Zimmertemperatur antauen lassen.

Gesalzenes Karamell-Sahne-Eis mit Karamellsauce

*Sponsored Post. Die Eismaschine "Emma" wurde mir von Springlane zur Verfügung gestellt.

Vor einem Jahr: Inegöl Köfte im Fladenbrot mit Cacık, Rucola und Minze
Vor zwei Jahren: Kichererbsensalat mit Gurke und Chili-Dressing
Vor drei Jahren: Mandel-Zitronen-Kuchen
Vor vier Jahren: Kokoskuchen mit Weiße Schokolade-Kokosmilch-Frosting

18.06.2016

Coca catalana [Focaccia mit gerösteter Paprika] & Buchtipp

Coca ist der spanische Doppelgänger einer Focaccia: Luftiger Hefeteig mit einem schlichten Belag, der sowohl salzig als auch süß sein darf. Hier ist es geröstete Paprika, deren Aroma nur durch etwas Knoblauch und frischen Rosmarin ergänzt wird.

Coca catalana [Focaccia mit gerösteten Paprika]
Coca catalana [Focaccia mit gerösteten Paprika]

Im Buch "Barcelona - Die Kultrezepte" schlägt Autor Stephan Mitsch außerdem noch blanchierten Spinat, Pinienkerne und Rosinen oder Paprika, Zwiebeln, Wurst und Sardinen als Belag für die Coca vor, die so in ganz Spanien serviert wird. Sie gehört ins Kapitel der Tapas, das selbstverständlich die bekanntesten Klassiker beinhaltet: Pan con tomate, Croquetas, Patatas bravas, Pimientos de Padrón und noch einige mehr. Aber das verspricht ja auch schon der Zusatz "Kultrezepte" im Titel. Tapas machen etwas mehr als ein Drittel des Buches aus, den zweiten großen Teil stellen die Hauptgerichte. Im Anschluss folgen zwei kürzere Abschnitte, die sich Desserts und Getränken widmen. Die meisten Rezepte haben gemeinsam, dass sie mit recht wenigen Zutaten auskommen und der Zubereitungsaufwand sich in Grenzen hält. Also eigentlich genau mein Geschmack! Nur machmal, etwa bei den Albóndigas con guisantes, wundere ich mich ein bisschen - Erbsen aus der Dose mögen vielleicht authentisch sein, aber ich bevorzuge sie eindeutig frisch oder in ihrer tiefgekühlten Form. Obwohl ich viele der Gerichte kenne und mag, bleibe ich beim Blättern nur selten bei einem Rezept hängen. Das könnte an Arnold Pöschels Fotos liegen. Die meisten folgen einem einheitlichen Aufbau und scheinen außerdem unter dem gleichen (Kunst-)Licht fotografiert worden zu sein, weshalb die Farben immer ähnlich wirken. Nicht unästhetisch, aber leider auch nicht wirklich spannend. Für mich ein Minuspunkt, aber insgesamt bietet das Buch einen ausführlichen Überblick über die katalanische Küche, ihre mediterranen Zutaten und Aromen und die typischen Fisch- und Fleischgerichte. Es wurde mir als Rezensionsexemplar vom Christian Verlag zur Verfügung gestellt.

Coca catalana [Focaccia mit gerösteten Paprika]

Zutaten

Für den Teig:
300 g Mehl
200 ml Wasser
10 g frische Hefe
2 EL Weißwein (optional)
1 TL Salz

Für den Belag:
1 Paprika
1 Hand voll frischer Rosmarin
1 Knoblauchzehe
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Für den Teig Wasser mit Weißwein mischen und die Hefe darin auflösen. Zusammen mit Mehl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen zugedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen merklich vergrößert hat.

Nach Ablauf der Stunde den Ofen auf 250°C vorheizen und den Belag vorbereiten. Dafür die Paprika halbieren, entkernen und mit den Schnittflächen nach unten auf ein Stück Backpapier oder Alufolie legen. Auf der oberen Schiene in den Ofen schieben und für 20 bis 30 Minuten backen, bis die Oberfläche schwarz wird und Blasen wirft. Die Paprika anschließend in einen Gefrierbeutel geben und diesen verschließen - dadurch lässt sich die Haut später einfacher abziehen.

Währenddessen den Teig auf einem Backpapier zu einem länglichen Fladen ausrollen oder vorsichtig mit den Händen in die Form drücken und gehen lassen, bis die Paprika fertig ist. Die Paprika von der Haut befreien und in Streifen schneiden. Den Teig mit Olivenöl beträufeln. Paprikastreifen, Rosmarin und die gehackte Knoblauchzehe darauf verteilen. Salzen, pfeffern und bei 250°C für etwa 10 bis 15 Minuten goldbraun ausbacken.

Coca catalana [Focaccia mit gerösteten Paprika]

Vor einem Jahr: Inegöl Köfte im Fladenbrot mit Cacık, Rucola und Minze
Vor zwei Jahren: Pizzette mit Ricotta, Tomaten und Mozzarella
Vor drei Jahren: Mandel-Zitronen-Kuchen
Vor vier Jahren: Gefüllte Pide mit Lammhackfleisch
Impressum/Datenschutz