17.03.2019

Ganzer Saibling aus dem Ofen mit Tomaten-Ingwer-Sauce

Ein ganzer Fisch wirkt erst einmal wie eine Herausforderung, dabei ist die Zubereitung unkompliziert und nahezu gelingsicher: Der Ofen erledigt fast die ganze Arbeit und weil er im Ganzen gegart wird, bleibt der Fisch schön saftig. Der feine Geschmack des Saiblings passt großartig zur würzigen Tomaten-Ingwer-Sauce, aber man kann auch sehr gut andere Fischarten dazu kombinieren.




Zutaten

1 Saibling (ca. 1 kg)
1 Bio-Limette
2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
Olivenöl
Salz

Für die Tomatensauce:
800 g Tomaten (frisch oder aus der Dose)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
15 g Ingwer
1-2 TL Honig
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Außerdem:
4 Frühlingszwiebeln

Zubereitung

Zunächst die Sauce vorbereiten. Dafür die Tomaten, sofern man frische benutzt, kreuzförmig einritzen. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und sobald es kocht, die Tomaten darin für eine Minute blanchieren. Abgießen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Zwiebel würfeln und mit einem guten Schuss Olivenöl bei schwacher Hitze glasig dünsten. Die Knoblauchzehe, die Chilischote und den Ingwer fein hacken und dazugeben. Dann die Haut der Tomaten abziehen und die gehäuteten Tomaten in kleine Stücke schneiden. Zu den anderen Zutaten geben und kurz aufkochen lassen. (Bei ganzen Tomaten aus der Dose genauso vorgehen: Erst kleinschneiden und dann dazugeben.) Die Hitze reduzieren, mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken und köcheln lassen.

Für den Fisch den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Fisch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Von beiden Seiten ein paar etwa 1 cm tiefe Schnitte in die Haut setzen. Die Schale der Limette abreiben und die Knoblauchzehen fein hacken. Beides mit einer guten Portion Salz vermischen und den Fisch von außen und innen damit einreiben. Die Limette und die zweite Chilischote in dünne Scheiben bzw. Ringe schneiden. Beides in den Bauch des Fisches schieben. Den Saibling nun für 20 bis 25 Minuten in den Ofen geben.

Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Den Fisch filetieren, die Stücke auf der Tomatensauce anrichten und die Frühlingszwiebeln darauf verteilen. Wer mag, kann auch noch die Chilis und die Limetten aus dem Fisch dazugeben.



Vor einem Jahr: Schokoladen-Zucchini-Kuchen
Vor zwei Jahren: Japanischer geschmorter Schweinebauch
Vor drei Jahren: Chinakohl mit japanischem Wafu-Dressing aus Sesam und Sojasauce
Vor vier Jahren: Massaman Curry mit Rindfleisch, Süßkartoffeln und Erdnüssen
Vor fünf Jahren: Überbackene Zwiebelsuppe mit roten und gelben Zwiebeln und Lauch
Vor sechs Jahren: Pizzabrot mit Knoblauch und Petersilie
Vor sieben Jahren: Polenta-Muffins

04.03.2019

Dinkel-Sauerteigbrot mit Hirse und Joghurt aus dem Bräter

Geschmacklich ist dieses Dinkelbrot eine Wucht und für ein Sauerteigbrot hält sich sogar der Arbeitsaufwand in Grenzen. Es wird nur mit wenig Sauerteig angesetzt und bekommt dann 24 Stunden Zeit zum Gehen - dadurch entwickeln sich Aroma und Teigstruktur fast von alleine. Hirse und Joghurt tragen nicht nur zum leckeren Geschmack bei, sondern sorgen auch dafür, dass die Krume besonders saftig ist.




Zutaten

Für den Hauptteig:
1 kg Dinkelmehl 1050
500 ml Wasser
300 g Joghurt
50 g aktiver Sauerteig
1 EL Salz

Für das Kochstück:
240 ml Wasser
160 g Hirse

Zubereitung

Zunächst das Kochstück vorbereiten. Dafür Wasser und Hirse in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Danach bei schwacher Hitze für etwa 25 Minuten quellen lassen. Die Hirse anschließend abkühlen lassen, sie sollte zum Weiterverarbeiten höchstens noch lauwarm sein.

Für den Hauptteig alle Zutaten inklusive der Hirse in eine Schüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abdecken und bei Zimmertemperatur (18-20°C) für 24 Stunden gehen lassen. Innerhalb der ersten 12 Stunden zwei Mal dehnen und falten.

Den Teig nach Ablauf der 24 Stunden aus der Schüssel auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Mit einem Teigabstecher in zwei Teile teilen. Ein Teil kann erstmal abgedeckt liegenbleiben. Das andere Teigstück mit den Händen ganz vorsichtig in eine gleichmäßige Form drücken, ohne die Luftblasen darin zum Platzen zu bringen. Von allen vier Seiten aus zur Mitte falten, um Oberflächenspannung aufzubauen. Den Teig danach mit Hilfe des Teigabstechers und etwas Schwung in einen gut gemehlten Gärkorb heben, sodass der Schluss nach oben zeigt. Wer keinen Gärkorb hat, kann auch ein Geschirrtuch mit Mehl bestäuben und eine Schüssel damit auslegen.

Danach einen Bräter in den Ofen schieben und auf 250°C aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, den Bräter herausholen und mit geöffnetem Deckel bereitstellen. Den Teig aus dem Gärkorb auf ein Stück Backpapier stürzen. Mit einem scharfen Messer etwa 1 cm tief an der Oberfläche einschneiden und dann mit Hilfe des Backpapiers in den heißen Bräter heben. Den Deckel daraufsetzen, in den Ofen schieben und für 20 Minuten backen. Anschließend den Deckel abnehmen und für weitere 25 Minuten backen. (Den Deckel aber im Ofen lassen, damit er für das zweite Brot auch noch richtig heiß ist!) Das Brot ist fertig, wenn es von außen kräftig gebräunt ist und sich hohl anhört, wenn man von unten dagegen klopft.

Sobald das erste Brot im Ofen ist, sollte Nummer Zwei geformt und in den Gärkorb gelegt werden. Dann kann sofort weitergebacken werden, wenn das erste fertig ist. Die Brote erst anschneiden, wenn sie komplett ausgekühlt sind.



Vor einem Jahr: Türkisches Rührei mit Zwiebeln, Paprika und Tomaten
Vor zwei Jahren: Rote Bete-Salat mit Fenchelsamen und Honig
Vor drei Jahren: Müsliriegel mit Walnüssen, Cranberries und Ahornsirup
Vor vier Jahren: Salteñas [Bolivianische Empanadas mit Rindfleisch]
Vor fünf Jahren: Hefezopf mit Quark-Zitronen-Füllung
Vor sechs Jahren: Risotto mit Gorgonzola, Erbsen und Walnüssen
Vor sieben Jahren: Beef Stew mit Zitrone, Rosmarin und Knoblauch
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