20.09.2014

Risotto de Idiazábal [Pastasotto mit Käse]

Was man in San Sebastián auf keinen Fall auslassen sollte, ist ein Besuch in den unzähligen Pintxo Bars. Pintxos sind so etwas wie deluxe Tapas und ich behaupte, egal, was man bestellt, es ist köstlich. So auch dieses Risotto de Idiazábal, das eigentlich ein Pastasotto ist und mit viel Hartkäse aus Schafsmilch zubereitet wird. In diesem Fall mit dem baskischen Idiazábal, aber auch Manchego oder Pecorino schmecken sehr gut. Übrigens sind die Spanier auch flexibel was den Reis (oder die Nudeln) angeht: ich habe das Risotto schon mit klassischem Arborio, schwarzem Reis oder eben Risetti probiert.

Risotto de Idiazábal [Pastasotto mit Käse]
Risotto de Idiazábal [Pastasotto mit Käse]

Zutaten für zwei Portionen

200 g Risetti/Kritharaki
400 - 450 ml Brühe
100 g Hartkäse aus Schafsmilch
50 ml Sahne
1 Knoblauchzehe
Olivenöl, Pfeffer

Zubereitung

Olivenöl und Nudeln in einen Topf geben und die Nudeln unter rühren anbraten. Sobald sie leicht gebräunt sind, die gepresste Knoblauchzehe dazugeben und mit etwas Brühe aufgießen. Die Brühe nach und nach in mehreren Schritten eingießen und jeweils bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren. Kurz bevor die Nudeln gar sind, die Sahne und den geriebenen Käse unterrühren. Mit Pfeffer würzen und servieren, sobald der Käse komplett geschmolzen ist.

Risotto de Idiazábal [Pastasotto mit Käse]

14.09.2014

Kürbis-Linsen-Eintopf mit Rosmarin

In seinem Küchentagebuch betitelt Nigel Slater dieses Rezept als "feierlichen Eintopf für einen besonderen Tag". Und damit übertreibt er nicht, auch wenn ich ein wenig umformulieren würde: Dieser Eintopf schafft es, aus einem bis dahin unspektakulären Tag noch etwas besonderes zu machen. So harmonisch sind die Zutaten aufeinander abgestimmt und so gut ist am Ende auch das Ergebnis.

Auch ansonsten hat mich "Das Küchentagebuch" von Nigel Slater überzeugt und ist eines der Kochbücher, die ich immer wieder gerne in die Hand nehme, um einfach nur darin zu stöbern. Es ist nach Monaten gegliedert und so kann man bei Ideenlosigkeit einfach die passende Jahreszeit aufschlagen und entsprechend mit saisonalen Zutaten kochen. Zwischen den Rezepten finden sich Anekdoten und Erzählungen, die nicht nur sympathisch sind, sondern oft auch informativ. Einen sehr passenden Satz schrieb das ZEITmagazin: "[...] man kann darin stundenlang lesen ohne die geringste Absicht, etwas daraus zu kochen." Meiner Meinung nach, hat Nigel Slater (mal wieder) ein tolles Buch geschrieben, das ich gerne weiterempfehle. Es wurde mir vom DuMont Buchverlag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Kürbis-Linsen-Eintopf
Kürbis-Linsen-Eintopf

Zutaten

1 Hokkaidokürbis (1 bis 1,5 kg)
250 g Berglinsen (oder andere Linsen mit einer Kochzeit von etwa 30 Min.)
2 Möhren
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
1 Hand voll frische Petersilie
2 Lorbeerblätter
1,25 l Brühe
Olivenöl, Butter, Pfeffer, Crème fraîche

Zubereitung

Die Zwiebeln halbieren und in Scheiben schneiden. In Olivenöl und etwas Butter bei schwacher Hitze andünsten. Die Möhren würfeln und den Knoblauch sowie die Rosmarinnadeln fein hacken. Alles zusammen mit den Lorbeerblättern zu den Zwiebeln in den Topf geben und noch ein paar Minuten weiterdünsten. Anschließend die Linsen sowie die Brühe hinzugeben, mit etwas Pfeffer würzen und zunächst für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Kürbis in größere Würfel schneiden und nach Ablauf der 15 Minuten zum Eintopf geben. Köcheln lassen bis Kürbis und Linsen gar sind, was weitere 15 bis 20 Minuten dauert. Danach zwei bis drei Kellen vom Eintopf beiseitestellen, den Rest (nicht zu fein) pürieren oder stampfen. Anschließend beide Teile im Topf vermischen und mit einem großzügigen Klecks Crème fraîche und frischer Petersilie servieren.

Kürbis-Linsen-Eintopf

13.09.2014

Confiture d'oignons [Zwiebelkonfitüre]

Was es in Frankreich überall zu kaufen gibt, findet man hier nur in ausgewählten Läden: Zwiebelkonfitüre. Zum Glück ist es gar nicht schwierig zu Hause für Nachschub zu sorgen und selbstgekocht schmeckt sie natürlich noch viel besser als gekauft. Am liebsten esse ich Zwiebelkonfitüre mit Ziegenkäse, aber eigentlich wertet sie fast alle Sandwiches auf - z. B. in Kombination mit Serranoschinken, Manchego und Rucola.

Confiture d'oignons [Zwiebelkonfitüre]
Confiture d'oignons [Zwiebelkonfitüre]

Zutaten für ein 400 ml Glas

500 g rote Zwiebeln
50 ml Balsamico
1 EL Zucker
1 Hand voll frischer Thymian
1 Lorbeerblatt
Olivenöl, Butter, Pfeffer, Salz

Zubereitung

Die Zwiebeln halbieren und in dünne Streifen schneiden. Olivenöl und etwas Butter in einen Topf geben. Die Zwiebeln samt Lorbeerblatt und Thymian für 30 Minuten bei schwacher Hitze dünsten lassen, dabei hin und wieder umrühren damit die Zwiebeln nicht braun werden. Anschließend Balsamico und Zucker hinzufügen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Zwiebeln für weitere 30 Minuten köcheln lassen. Danach das Lorbeerblatt und die Thymianzweige entfernen und die Konfitüre in ein ausgekochtes Glas füllen. Hält sich im Kühlschrank etwa zwei Wochen.

Confiture d'oignons [Zwiebelkonfitüre]