14.05.2017

Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen aus dem AEG PlusSteam*

Flammkuchen gehen einfach immer! Ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne, aber es gibt wirklich kaum etwas, das ich mir nicht als Belag auf diesem leckeren knusprigen Boden vorstellen kann. Die Kombination aus grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen ist eigentlich ganz schlicht, harmoniert dafür aber umso besser und schmeckt ein bisschen wie Urlaub.

Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen

Gebacken habe ich äußerst gelungene Exemplar eines Flammkuchens in meinem neuen Backofen, dem AEG PlusSteam BP301352WM* - bei 300 Grad und mit entsprechend zur Temperatur steigender Begeisterung. Für die Zubereitung habe ich die Pizzastufe des Ofens ausgewählt, bei der Heißluft zusätzlich zur Unterhitze im ganzen Backraum verteilt wird. Damit ist es nahezu unmöglich, Flammkuchen, Pizza oder auch Quiche, mit einem blassen Boden zu backen. Im Gegenteil, wenn man bisher maximal 250 Grad Ober- und Unterhitze gewohnt war, dann läuft man eher in Gefahr, ein großes schwarzes Brikett zu produzieren. Die Temperatur sollte man wirklich nicht unterschätzen: Beim ersten Versuch hat sich das Backblech unter der Hitze so verzogen, dass aus meiner flachen Pizza eine Wippe wurde. Aber der AEG Kundenservice hat mir innerhalb kürzester Zeit ein neues Blech zugeschickt, das den 300 Grad bisher ohne Probleme standhielt.

Aber wie der Name schon sagt, kann der AEG PlusSteam* etwas mehr als nur Pizza backen. Mit PlusSteam kann nämlich zu Anfang des Backvorgangs Dampf erzeugt werden, indem man Wasser in eine Vertiefung im Ofenboden gießt. Wer schon einmal Brot gebacken hat, weiß, wie wichtig Dampf dabei ist! Einerseits bleibt der Teig durch die Feuchtigkeit elastisch, wodurch das Brot besser und schöner wachsen kann. Und andererseits bildet sich später eine besonders leckere Kruste. Was für Brot gilt, trifft aber auch auf andere Gerichte zu: Braten, Aufläufe und sogar einige Kuchen können eine Portion Dampf ebenso gut vertragen.

Und was dann noch folgt, könnte man als das große Abschlussfeuerwerk bezeichnen. Wenn Wasser, Bratenspritzer, geschmolzener Käse und heruntergetropfte Teigreste die üblichen Spuren hinterlassen haben, ist es Zeit für die Pyrolyse. Starten. Abwarten, während die Schmutzreste unter enormer Hitze zu Asche zerfallen. Fertig. Ein rundum gelungenes Backvergnügen.

Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen
Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen

Zutaten für einen großen Flammkuchen

Für den Teig:
170 g Mehl
120 ml Wasser
ca. 5 g frische Hefe
1/2 TL Salz

Für den Belag:
150 g Saure Sahne
100 g grüner Spargel
1 Hand voll Kirschtomaten
1 rote Zwiebel
30 g Pinienkerne
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Für den Teig die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mit Mehl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten und zugedeckt bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde gehen lassen. Er sollte sein Volumen dann schon sichtbar vergrößert haben.

Den Ofen auf 300°C in der Pizzastufe vorheizen; alternativ bei Ober- und Unterhitze auf 250°C vorheizen. Den Teig auf einem leicht bemehlten Stück Backpapier so dünn wie möglich ausrollen und mit der Sauren Sahne bestreichen. Spargel, Tomaten und Zwiebel in Scheiben schneiden und auf dem Flammkuchen verteilen. Etwas salzen und pfeffern und die Pinienkerne darüber streuen. Mit dem Backpapier auf das Backblech ziehen und im unteren Ofendrittel bei 300°C für etwa 8 Minuten backen bzw. bei 250°C für 10 bis 12 Minuten backen. Der Flammkuchen sollte am Rand goldbraun und von unten knusprig sein.

Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen

*Sponsored Post. Der BP301352WM wurde mir von AEG zum Testen zur Verfügung gestellt.

Vor einem Jahr: Ratatouille mit Paprika, Aubergine, Zucchini und Tomaten
Vor zwei Jahren: Blaubeerkuchen mit karamellisierten Mandeln
Vor drei Jahren: Weiße Schokoladentarte
Vor vier Jahren: Roggenmischbrot mit Hefe
Vor fünf Jahren: Getränkter Zitronenkuchen
Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen

29.04.2017

Erdbeertarte mit Vanillecreme und weißer Schokolade

Für das Gelingen dieses Kuchens gibt es nur eine Voraussetzung: Richtig gute Erdbeeren. Aber dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen, wenn auf den knusprigen Mürbeteigboden weiße Schokolade (durch die Boden auch noch lange knusprig bleibt!), feinste Vanillecreme und die aromatischen Erdbeeren geschichtet werden.

Erdbeertarte mit Vanillecreme und weißer Schokolade
Erdbeertarte mit Vanillecreme und weißer Schokolade

Zutaten

Für den Teig:
175 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker
2-3 EL Wasser
1/4 TL Salz

Für die Vanillecreme:
400 ml Vollmilch
50 g Zucker
25 g Mehl
25 g Speisestärke
2 Eier
2 EL Butter
1 Vanilleschote

Außerdem:
100 g weiße Schokolade
ca. 500 g Erdbeeren

Zubereitung

Mehl und Stärke zunächst mit wenig Milch verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann den Rest der Milch, den Zucker und die Eier dazugeben und verrühren. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark herauskratzen und sowohl Schote als auch Mark zur Milchmischung geben. Unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen langsam erhitzen, bis die Konsistenz merklich dicker wird. Das dauert fünf bis zehn Minuten und man muss unbedingt darauf achten, dass Vanillecreme nicht anfängt zu kochen, weil die Eier sonst gerinnen. Anschließend vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Die Creme anschließend in eine Schüssel geben und die Vanilleschote entfernen. Ein Stück Frischhaltefolie direkt darauf legen damit sich keine Haut bildet und im Kühlschrank komplett auskühlen lassen. Danach sollte die Vanillecreme noch einmal mit dem Mixer oder Schneebesen aufgeschlagen werden.

Für den Teig Mehl, Butter, Puderzucker und Salz verkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, nach und nach etwas Wasser dazugeben, bis er eine zusammenhängende Masse ergibt. Auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen, in die gefettete Form legen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit er sich beim Backen nicht wölbt. Kurz in den Kühlschrank oder ins Tiefkühlfach stellen, denn wenn der Teig etwas gekühlt ist, zieht er sich später beim Backen nicht so stark zusammen.

Nun den Ofen auf 200°C vorheizen und den Teigboden für etwa 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Die weiße Schokolade schmelzen und auf dem noch warmen Teigboden verstreichen. Komplett auskühlen lassen und die Vanillecreme darauf verteilen. Die Erdbeeren halbieren und kreisförmig darauf anordnen. Sofort servieren oder bis zum Servieren kalt stellen.

Erdbeertarte mit Vanillecreme und weißer Schokolade

Vor einem Jahr: Alfajores mit Dulce de leche
Vor zwei Jahren: Knusprige Bärlauch-Fladen
Vor drei Jahren: Pasta salsiccia e provola
Vor vier Jahren: Zitronen-Rosmarin-Brot mit Gruyère
Vor fünf Jahren: Raspberry Crumble
Erdbeertarte mit Vanillecreme und weißer Schokolade
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