08.12.2019

2. Advent: Himbeer-Vanille-Sablés mit weißer Schokolade und Pfefferbeeren

Diese Sablés sind so zart, dass sie fast auf der Zunge schmelzen. Der marmorierte Teig schmeckt nach Vanille und Himbeere und wird nach dem Backen auch noch mit weißer Schokolade überzogen. Die rosafarbenen Pfefferbeeren passen nicht nur farblich dazu, man sollte sie auch wegen ihres würzigen, leicht pfeffrigen Aromas unbedingt auf die Kekse streuen.




Zutaten für 60 Stück

300 g Mehl
240 g Butter
80 g Puderzucker
20 g gefriergetrocknete Himbeeren
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
1/2 TL Salz

Außerdem:
250 g weiße Schokolade
2 EL Pfefferbeeren

Zubereitung

Die gefriergetrockneten Himbeeren zu feinem Pulver mahlen. Am besten geht das mit einer Gewürzmühle, man kann aber auch einen Mörser benutzen. Mehl, Butter, Puderzucker, Ei Vanilleextrakt und Salz nur so lange wie nötig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Himbeerpulver verkneten, wieder nur so lange wie nötig. Den hellen und den rosafarbenen Teig jeweils in acht Stücke zupfen und diese dann abwechselnd wieder zu einem Stück zusammendrücken. Auf einer leicht bemehlten Fläche zu einer Rolle mit etwa 4 cm Durchmesser formen. Die Rolle in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank legen. Gut gekühlt kann man den Teig später schneiden, ohne dass er seine Form verliert.

Den Ofen anschließend auf 160°C vorheizen. Den Teig mit einem scharfen Messer in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden. Die Teigscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für etwa 12 Minuten backen. Die Sablés sollten auf der Unterseite nur leicht gebräunt sein und oben hell bleiben. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Die weiße Schokolade klein hacken und langsam bei schwacher Hitze schmelzen, damit sie nicht krümelig wird. Die Pfefferbeeren grob mörsern. Die Sablés mit einer Seite in die Schokolade tunken und dann eine Messerspitze der gemörserten Pfefferbeeren darauf streuen. Die Schokolade komplett aushärten lassen und die Keksen dann zum Aufbewahren in eine Keksdose füllen.



Vor einem Jahr: Elisenlebkuchen mit Marzipan, Datteln und Ingwer
Vor zwei Jahren: Gefüllte Schokoplätzchen mit Marzipan und Zartbitterschokolade
Vor drei Jahren: Polenta-Zitronen-Kekse mit Kokosdecke
Vor vier Jahren: Ricciarelli
Vor fünf Jahren: Erdnussbutter-Marmeladen-Kekse
Vor sechs Jahren: Orangen-Mandel-Plätzchen mit weißer Schokolade
Vor sieben Jahren: Schottische Shortbread Fingerst
Vor acht Jahren: Pepparkakor

01.12.2019

1. Advent: Gefüllte Feigenpralinen mit Walnüssen und Zartbitterschokolade

Die Idee ist einfach: Man nehme eine getrocknete Feige, füllt sie mit einer Walnuss und umhüllt sie mit Schokolade - fertig ist die Praline. Dafür sollte man sich unbedingt auf die Suche nach den besten und größten Feigen machen! Damit die Pralinen noch saftiger schmecken, werden die Feigen erst in Sirup aufgekocht, bevor die gerösteten Walnüsse hineinkommen und sie schließlich doppelt mit Zartbitterschokolade überzogen werden.




Zutaten

8 große getrocknete Feigen
200 ml Wasser
100 g Zucker
8 Walnusskernhälften
150 g Zartbitterschokolade

Zubereitung

Zucker und Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Umrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann die Feigen dazugeben, kurz köcheln lassen und vom vom Herd nehmen. Etwa eine Stunde lang im Sirup ziehen lassen.

Währenddessen die Walnusskerne rösten. Bei der kleinen Menge geht das am besten in der Pfanne: Einfach ohne Fett hineingeben und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anrösten, bis sie leicht gebräunt sind und anfangen angenehm zu duften.

Die Feigen aus dem Sirup holen und gut auf einem Kuchengitter abkühlen und abtropfen lassen. In jede Feige quer einen kleinen Schlitz schneiden und jeweils eine Walnusskernhälfte hineinstecken. Den Schlitz so gut es geht wieder zurdrücken. Den aromatisierten Sirup kann man natürlich auch noch weiterverwenden: Mit etwas Zitrone und Sprudelwasser als Limonade oder zum Backen.

Die Schokolade grob hacken und in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle bei schwacher Hitze schmelzen. Dabei immer wieder umrühren, damit sie nicht anbrennt. Die Feigen einzeln hineintunken, sodass sie von allen Seiten mit Schokolade bedeckt sind, und auf einem Stück Backpapier aushärten lassen. Man kann sie dafür auch kurz in den Kühlschrank stellen, die Schokolade wird dann nur etwas matter. Anschließend den Rest der Schokolade auf den Feigen verteilen. Die Feigen auf dem Backpapier etwas versetzten, damit die Schokoladenpfützen nicht an ihnen festtrocknen.

Butterbrotpapier oder Backpapier zurechtschneiden und die Pralinen einzeln verpacken. Sie halten etwa eine Woche.



Vor einem Jahr: Kaffeeplätzchen mit Ahornsirup und karamellisierter weißer Schokolade
Vor zwei Jahren: Gefüllte Vanilleplätzchen mit Quittengelee
Vor drei Jahren: Sablés mit einer Füllung aus Feigen und Pistazien
Vor vier Jahren: Sablés mit Pekannüssen & Cranberries und Pistazien & Zitrone
Vor fünf Jahren: Haselnuss-Cranberry-Kekse mit Zitrone
Vor sechs Jahren: Matcha Shortbread mit dunkler Schokolade
Vor sieben Jahren: Gefüllte Schokoladenplätzchen
Vor acht Jahren: Vanillekipferl
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