14.01.2019

Zwiebel-Bacon-Konfitüre und 3x Flammkuchen mit Süßkartoffel, Radicchio und Ziegenkäse

Konfitüre kennen wir fast ausschließlich als süßen, fruchtigen Aufstrich, aber es gibt sie auch als herzhafte Variante. Die bekannteste davon dürfte die französische Confitüre d'oignons sein, die auch ein schlichtes Käsebrot zu einer köstlichen Mahlzeit aufwerten kann. Ähnlich verhält es sich mit dieser Zwiebel-Bacon-Konfitüre, die mit ihrem intensiven Geschmack eine perfekte Ergänzung für einfache Gerichte wie diese Flammkuchen ist - ganz gleich, ob sie mit Süßkartoffel, Radicchio oder Ziegenkäse belegt sind.

„Dreimal
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Zutaten

Für ein 400 ml Glas Zwiebel-Bacon-Konfitüre:
400 g rote Zwiebeln
200 g Bacon
50 ml Balsamico
1 EL Zucker
Pfeffer, Salz

Für drei Flammkuchen:
250 g Mehl
150 ml Wasser
1/2 TL Salz
10 g frische Hefe
200 g Schmand
200 g Zwiebel-Bacon-Konfitüre
1/4 Radicchio/1 kleine Süßkartoffel/100 g Ziegenkäse
1 Handvoll frische Kräuter (z. B. Rosmarin, Thymian)
Pfeffer

Zubereitung

Für die Konfitüre den Bacon würfeln oder in dünne Streifen schneiden. In einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erst auslassen und dann in seinem eigenen Fett knusprig Braten. Währenddessen die Zwiebeln halbieren und in möglichst dünne Halbringe schneiden. Zum Bacon geben für 30 Minuten bei schwacher Hitze anbraten. Zwischendurch immer wieder umrühren. Anschließend Balsamico und Zucker hinzufügen und alles mit geschlossenem Deckel für weitere 30 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Konfitüre noch heiß in ein ausgekochtes Glas füllen und den Deckel verschließen. Gekühlt hält sie etwa zwei Wochen.

Für die Flammkuchen zunächst den Teig vorbereiten. Dafür die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mit Mehl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten und zugedeckt bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde gehen lassen. Er sollte sein Volumen danach sichtbar vergrößert haben.

Den Ofen auf 250°C vorheizen. Den Teig in drei Teile teile und jeweils auf einer leicht bemehlten Fläche so dünn wie möglich ausrollen. Auf ein Stück Backpapier geben und jeweils mit Schmand bestreichen. Den Radicchio in feine Streifen schneiden, die Süßkartoffel mit dem Sparschäler hobeln und den Ziegenkäse in Scheiben schneiden. Jeweils einen Flammkuchen damit belegen und nach Geschmack frische Kräuter darauf verteilen. Pfeffer und salzen. Zum Schluss einige Kleckse der Zwiebel-Bacon-Konfitüre auf den Flammkuchen verteilen. Für 8 bis 10 Minuten backen, bis die Flammkuchen an den Rändern goldbraun und von unten knupsrig sind.

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Vor einem Jahr: Upside-Down Schokoladenkuchen mit karamellisierten Birnen
Vor zwei Jahren: Pasta mit römischer Tomatensauce
Vor drei Jahren: Scharfer Gurkensalat mit Szechuanpfeffer und Chili
Vor vier Jahren: Gaufres de Liège
Vor fünf Jahren: Orientalischer Spinat & Naan
Vor sechs Jahren: Fleischbrühe mit Kichererbsen und Gemüse
Vor sieben Jahren: Überbackener Spaghettikürbis
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02.01.2019

Dal Makhani mit Linsen, Bohnen, Tomaten und vielen Gewürzen

Lange Zutatenlisten wirken auf den ersten Blick manchmal abschreckend, aber ich kann versichern: Die Zubereitung von diesem Dal Makhani ist wirklich nicht kompliziert und der Geschmack absolut jede Mühe wert. Weil das Dal mit einer Mischung aus Linsen und Bohnen zubereitet wird, ist es angenehm sättigend und dank der Gewürze schmeckt es herzhaft und wärmend. Ein Gericht, das zufrieden macht.

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Zutaten für 2-3 Portionen

100 g Berg-, Beluga- oder Puy-Linsen
50 g Kidney-, Azuki- oder schwarze Bohnen
50 g Mungobohnen
2-3 Tomaten
1 Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
ca. 600 ml Wasser
Salz

Gewürze zum Anrösten:
3 Nelken
3 grüne Kardamomkapseln
1 Lorbeerblatt
1 TL Kreuzkümmel
1/2 Zimtstange
1/2 TL Bockshornkleesamen

Weitere Gewürze:
2 EL Bockshornkleeblätter
1/2 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Muskat

Außerdem:
2 EL Ghee/Butterschmalz
100 ml Sahne

Zubereitung

Die Bohnen vorm Kochen 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Dadurch verkürzt sich die Kochzeit am eigentlichen Kochtag und die Bohnen garen gleichmäßiger durch.

Das Ghee bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen. Nelken, Kardamomkapseln, Lorbeerblatt, Kreuzkümmel, Zimtstange und Bockshornkleesamen darin anrösten, bis sie leicht gebräunt sind und intensiv duften.

Zwiebel, Ingwer und Knoblauch zu einer Paste pürieren. Zu den Gewürzen geben und kurz mitbraten. Dann die Tomaten ebenfalls pürieren und dazugeben. Bockshornkleeblätter, Cayennepfeffer und Muskat unterrühren und alles für ein paar Minuten köcheln lassen.

Dann die Linsen und Bohnen dazugeben. Mit Wasser aufgießen und salzen. Bei schwacher Hitze mit geschlossenem Deckel für etwa 60 Minuten köcheln lassen bzw. entsprechend der Hülsenfrucht mit der längsten Kochzeit. Zum Schluss die Sahne unterrühren. Pur, mit Reis oder mit Naan-Brot essen.

„Dal

Vor einem Jahr: Upside-Down Schokoladenkuchen mit karamellisierten Birnen
Vor zwei Jahren: Pasta mit römischer Tomatensauce
Vor drei Jahren: Scharfer Gurkensalat mit Szechuanpfeffer und Chili
Vor vier Jahren: Gaufres de Liège
Vor fünf Jahren: Orientalischer Spinat & Naan
Vor sechs Jahren: Fleischbrühe mit Kichererbsen und Gemüse
Vor sieben Jahren: Überbackener Spaghettikürbis
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