16.05.2020

Haselnusskuchen mit geröstetem Rhabarber und Zimtstreuseln

Ich liebe Rhabarber und koste die Saison jedes Jahr voll aus: Von sauer Eingelegtem über Kompott und Sirup bis zu Muffins und verschiedenen Kuchen. Der Haselnusskuchen mit geröstetem Rhabarber ist eine perfekte Ergänzung zu dieser Reihe - der saftige Teig, die knusprigen Streusel haben mich jedenfalls überzeugt.




Zutaten für eine kleine Kastenform

250 g Rhabarber
2 EL Zucker

Für den Teig:
150 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
125 g Zucker
100 g Butter
50 g Joghurt
2 Eier
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz

Für die Streusel:
90 g Mehl
60 g Butter
30 g Zucker
1 TL Zimt
1/4 TL Salz

Zubereitung

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Rhabarber in Stücke schneiden, in eine Auflaufform geben und mit dem Zucker bestreun. Für 30 Minuten im Ofen rösten. Anschließend den ausgetretenen Saft abgießen (und natürlich aufbewahren, um damit eine leichte Schorle zu machen oder ihn unter Joghurt zu rühren).

Für die Streusel einfach alle Zutaten mit der Hand verkneten, bis ein bröseliger Teig entstanden ist. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Anschließend wird der Teig zubereitet. Dafür den Zucker sowie die weiche Butter in eine Schüssel geben. Mit dem Mixer verrühren, bis die Masse hell und cremig ist. Nacheinander die Eier untermischen, anschließend auch den Joghurt. Mehl, Haselnüsse, Zimt, Backpulver und Salz dazugeben und nur kurz mit dem Mixer verrühren. Den Rhabarber unterheben. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form füllen. Die Streusel darauf verteilen und den Kuchen für 45 bis 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).



Vor einem Jahr: Rhabarber-Mandel-Muffins mit Quarkfüllung
Vor zwei Jahren: Geröstetes Müsli mit Kokosnuss und Paranüssen
Vor drei Jahren: Süßes Omelette mit Beerensauce
Vor vier Jahren: Schwarzbrot mit Vollkornmehl und Roggenschrot
Vor fünf Jahren: Blaubeerkuchen mit karamellisierten Mandeln
Vor sechs Jahren: Selbstgebackenes Toastbrot
Vor sieben Jahren: Roggenmischbrot mit Hefe
Vor acht Jahren: Zucchini-Quiche mit Feta und rosa Pfeffer

10.05.2020

Spaghetti mit Mönchsbart [Spaghetti con agretti]

Dieses Rezept ist eine Variante von Spaghetti aglio e olio mit einer besonderen Zutat: Mönchsbart. Barba die frate oder agretti ist ein Frühlingsgemüse aus dem Mittelmeerraum, das an der Küste wächst und deshalb manchmal sogar etwas salzig schmeckt. Die langen Halme passen nicht nur optisch gut zu den Spaghetti, sie ergänzen sich auch geschmacklich hervorragend. Ein kleiner Wer­muts­trop­fen: Mönchsbart hat nur von März bis Mai Saison und das ist für meinen Geschmack viel zu kurz.




Zutaten für zwei Portionen

200 g Mönchsbart
4 Knoblauchzehen
1-2 scharfe getrocknete Chilischoten
250 g Spaghetti
Olivenöl
Salz

Zubereitung

Die Wurzeln vom Mönchsbart abschneiden und dickere Stiele ebenfalls entfernen. Den Rest gründlich waschen. Die Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden und die Chilischote fein hacken. Beides in eine Pfanne geben und großzügig mit Olivenöl übergießen. Bei mittlerer Hitze für etwa fünf Minuten andünsten. Der Knoblauch sollte dabei keine Farbe annehmen. Anschließend den Mönchsbart sowie einen Schuss Wasser dazugeben. Für weitere fünf Minuten andünsten und dabei immer wieder umrühren. Der Mönchsbart sollte noch etwas Biss haben.

Gesalzenes Wasser für die Spaghetti aufsetzen und nach Packungsanweisung kochen. Die Nudeln wenn sie gar sind Mönchsbart in die Pfanne geben und noch einen Schluck vom Kochwasser dazugeben. Mit Salz abschmecken, noch einen Schuss Olivenöl darauf geben und servieren. Nach Geschmack kann man auch noch etwas Butter untermischen und/oder frisch geriebenen Parmesan darauf reiben.



Vor einem Jahr: Salat mit geröstetem grünem Spargel und Mandeldressing
Vor zwei Jahren: Georgische Minz-Adschika mit grünen Chilis
Vor drei Jahren: Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten und Pinienkernen
Vor vier Jahren: Ratatouille mit Paprika, Aubergine, Zucchini und Tomaten
Vor fünf Jahren: Rhabarber-Ingwer-Sirup
Vor sechs Jahren: Weiße Schokoladentarte
Vor sieben Jahren: Zitronen-Rosmarin-Brot mit Gruyère
Vor acht Jahren: Karamellisierter grüner Spargel mit Parmesan
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