08.07.2018

Versunkener Erdbeerkuchen mit Olivenöl und Pinienkernen

Was für ein Kuchen! Beinahe ein Kilo Erdbeeren ist darin verarbeitet und das schmeckt man auch. Das Olivenöl im Teig ist eine tolle Ergänzung zu den süßen Beeren, bleibt aber im Hintergrund. Dafür sorgt es dafür, dass der Kuchen unglaublich saftig ist und auch nach zwei Tagen noch so bleibt. Die Pinienkerne runden alles geschmacklich ab.

Versunkener Erdbeerkuchen mit Olivenöl und Pinienkernen
Versunkener Erdbeerkuchen mit Olivenöl und Pinienkernen

Zutaten

850 g Erdbeeren
200 g Mehl
70 g Speisestärke
120 g Zucker
120 g Olivenöl
4 Eier
1 EL Vanillezucker
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz

Außerdem:
50 g Pinienkerne
2 EL Zucker

Zubereitung

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und kurz mit dem Mixer verrühren.

Eine Kuchenform einfetten. Die Hälfte des Teigs hineingeben und bis an den Rand verstreichen. Die Hälfte der Erdbeeren darauf verteilen. Anschließend die zweite Hälfte des Teigs hineingeben und gleichmäßig verteilen. Die restlichen Erdbeeren dazugeben. Zum Schluss mit dem Zucker bestreuen und die Pinienkerne darauf verteilen.

Den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Falls die Pinienkerne zu braun werden, den Kuchen im Ofen locker mit einem Stück Backpapier abdecken. Den Kuchen aus der Form holen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter legen. Nach Geschmack vor dem Servieren noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Versunkener Erdbeerkuchen mit Olivenöl und Pinienkernen

Vor einem Jahr: Dip aus gerösteter Aubergine und Paprika
Vor zwei Jahren: Salat mit gerösteten Aprikosen, körnigem Frischkäse und Zitronen-Vinaigrette
Vor drei Jahren: Sandwichbrot mit Roggenmehl, Kümmel und Gewürzgurken
Vor vier Jahren: Limonade mit Kirsch-Rosmarin-Sirup
Vor fünf Jahren: Erdnussbutter-Johannisbeer-Tartelettes
Vor sechs Jahren: Schokoladen-Rote-Bete-Kuchen
Versunkener Erdbeerkuchen mit Olivenöl und Pinienkernen

04.07.2018

Fougasse mit mediterranen Kräutern und Camembert von Le Rustique*

In diesem Rezept trifft südfranzösisches Brot auf nordfranzösischen Käse und ergibt eine unfassbar leckere Version der traditionellen Fougasse. Das Brot hat Ähnlichkeit mit der italienischen Focaccia und schmeckt sowohl pur, vielleicht noch mit etwas Olivenöl, als auch belegt mit weiteren Zutaten. In diesem Rezept fiel die Wahl auf frische Kräuter und aromatischen Camembert, dank dem die Fougasse eigentlich schon als kleine Mahlzeit durchgeht - perfekt für einen Ausflug oder zum Picknick.

Fougasse mit mediterranen Kräutern und Camembert

Camembert heißt übrigens nicht nur der Käse, sondern auch der kleine französische Ort, in dem er Anfang des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal hergestellt wurde. Dort in der Normandie wird auch heute noch der in diesem Rezept verwendete Camembert von Le Rustique* produziert. Das typische Aussehen und seinen Geschmack bekommt er durch den Zusatz von Edelschimmelsporen, die eine weitere Besonderheit mit sich bringen: Der Käse verändert sich mit der Reifedauer deutlich, sodass Konsistenz und Aroma sehr unterschiedlich ausfallen können. Je jünger der Camembert, desto milder ist auch sein Geschmack. Das Innere ist außerdem noch nicht cremig, sondern erinnert an festen Frischkäse. Später kommt dann irgendwann der Punkt, an dem sich die Geister bzw. Nasen scheiden: Die einen verpacken ihn im Kühlschrank lieber doppelt, für die anderen geht der wahre Genuss dann erst los. Sozusagen ein Käse für alle Vorlieben - wer es kräftiger mag, wartet mit dem Anschneiden einfach ein paar Tage länger.

Fougasse mit mediterranen Kräutern und Camembert
Fougasse mit mediterranen Kräutern und Camembert

Zutaten

Für den Teig:
400 g Mehl
300 ml Wasser
1 TL Salz
3 g frische Hefe (etwa eine erbsengroße Menge)

Außerdem:
1/2 Camembert (125 g)
1 Handvoll frische Kräuter (z. B. Salbei, Rosmarin & Thymian)

Zubereitung

Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen und dann mit den anderen Zutaten verrühren. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen und dann noch einmal sanft durchkneten. Mit Frischhaltefolie abdecken oder in einen verschließbaren Behälter geben. Über Nacht bzw. 8 Stunden lang bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Wenn der Teig bereit zur Weiterverarbeitung ist, den Camembert in Würfel schneiden. Ein Backpapier mit etwas Mehl bestäuben und den Teig darauf geben. Die Camembert-Würfel auf dem Teig verteilen und ihn mit bemehlten Händen vorsichtig zu einem ovalen Fladen drücken. Dann die Kräuter darauf verteilen und andrücken. Mit einem bemehlten Messer (das Messer kann man dafür einfach ins Mehl tunken) einen langen Schnitt längs und mehrere kleine Schnitte quer setzen, sodass es aussieht wie das vereinfachte Muster eines Blatts. Die Schnitte etwas auseinanderziehen und alles mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken.

Den Ofen mit dem Backblech darin auf 250°C vorheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, das Backpapier mit der Fougasse auf das heiße Blech ziehen und dann auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben. Um Dampf zu erzeugen, ein halbes Glas Wasser auf den Ofenboden (oder ein darauf befindliches zweites Backblech oder eine Auflaufform aus Metall) gießen. Die Ofenklappe sofort schließen und die Temperatur auf 230°C reduzieren. Für 10 Minuten backen. Den Dampf ablassen und 15 bis 20 Minuten weiterbacken, bis die Fougasse von oben goldbraun und auch von unten knusprig ist.

Das Blattmuster verschwindet durch den geschmolzenen Käse übrigens fast völlig, aber die Schnitte sorgen dafür, dass die Fougasse auch in der Mitte gut durchgebacken ist.

Fougasse mit mediterranen Kräutern und Camembert

*Sponsored Post. Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Le Rustique entstanden.

Vor einem Jahr: Dip aus gerösteter Aubergine und Paprika
Vor zwei Jahren: Vanillepudding aus dem Ofen mit frischen Himbeeren
Vor drei Jahren: Scharfer Coleslaw mit Paprika, roter Zwiebel und Sriracha Sauce
Vor vier Jahren: Blueberry Hand Pies
Vor fünf Jahren: Crispy Chicken Fingers
Vor sechs Jahren: Datteln im Speckmantel
Fougasse mit mediterranen Kräutern und Camembert
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